Spiritualität: sollte man das ernst nehmen?

Heute:

Tarotkarten, Kristalle und spirituelle Tiere

Tarotkarten – ich habe sie ja lange Zeit belächelt. Ne ist klar, die Zukunft vorhersagen und so weiter. Mittlerweile habe ich selbst ein Set und nutze die Karten wöchentlich. Sie geben mir für jeden Tag einen Impuls auf den ich mich fokussiere. Das hilft mir die Perspektive zu wechseln und besser mit Situationen umzugehen.

Wie ist ein Tarotkartenset aufgebaut? Jede Karte steht für ein Ereignis (für mich Denkanstoß/ Fokus) und alle Karten sind in vier Serien (Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen) eingeteilt. Dann gibt es zwei Arkana („Geheimnisse“) mit unterschiedlich vielen Karten aus dem ganzen Set. Die Karten können so für individuelle/ persönliche Legungen oder für Legungen hinsichtlich äußerer Aspekte genutzt werden.

Historisch lassen sich die Tarotkarten bis mindestens ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Trotz Unsicherheit über die Herkunft, wird oft von einer europäischen Herkunft ausgegangen. Letztlich können die Karten als Anstoß zum Handeln in bestimmten Bereichen genutzt werden. Ob man nun von universeller Fügung oder Zufall ausgeht, bleibt jedem selbst überlassen.

Seit dem Tag nach meiner Geburt bin ich Mitglied eines Vereines, der sich Mineralien und Fossilien widmet. Man könnte sagen, ich habe es mir nicht ausgesucht, aber bin ganz zufrieden damit. Schon als kleines Kind in Sandgruben oder auf Feldern rum zu suchen war auf jeden Fall immer ein großer Spaß – und gefunden habe ich auch schon so einiges!

Dank meinem Vater (er bearbeitet und verkauft nebenberuflich Achate) lernte ich auch früh etwas über die Bearbeitung von Steinen. Der spirituelle Aspekt war jedoch nie ein Thema bis ich die Ausbildung zur Yogalehrerin machte.

Ich belegte einen Kurs zum Thema Kristalle und ihrer Heilwirkung. Aber ein Hinweis von meiner Seite: Wenn du Schmerzen oder ernsthafte medizinische Probleme hast, GEH ZUM ARZT. So, das musste mal deutlich gemacht werden. Kristalle können helfen sich auf ein Chakra oder einen gewissen Aspekt zu fokussieren und all deine Selbstheilungskräfte dort zu visualisieren, aber sie ersetzen keinen Arzt. Ich nutze meine Chakrasteine (jedem Chakra/ Plexus werden Steine zugeordnet) um zu meditieren und mich gezielt auf die Aspekte dieses Chakras zu konzentrieren.

Ich liebe Schmetterlinge! Der Schmetterling ist mein Lieblingstier und mein spiritual animal. So viel ich weiß, kommt dieses Konzept vom amerikanischen Kontinent und dem Schamanismus.

Es gibt mehrere Herangehensweisen wie man sein spiritual animal findet. Auf drei möchte ich hier eingehen. Einmal werden dem Sternzeichen Tiere zugeordnet und dies kann dein spiritual animal sein. Das wäre bei mir der Krebs. Ich glaube zwar an die Kraft des Universums und der Planeten, aber verbinde mit dem Krebs nichts weiter. Das kann bei dir anders sein.

Eine weitere Möglichkeit dein spiritual animal kennen zu lernen ist die Meditation. Frage das Universum welches Tier dein Tier ist und lass es in der Meditation zu dir kommen. So kam mein Tier auch zu mir – ein blauer Schmetterling. Wenn ich um Unterstützung bitte, dann frage ich nun immer nach einem blauen Schmetterling als Zeichen.

Die dritte Möglichkeit ist es im Traum dem spiritual animal zu begegnen. Träumst du oft von ein und demselben Tier? Dann ist es möglich, dass das dein Tier ist!

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