Chaturanga Dandasana und der Perfektionismus

Mein erster Impuls nachdem ich dieses Foto von mir sah war: löschen! Dieses Chaturanga ist nämlich alles andere als perfekt. Ich bin Perfektionistin. Ich möchte, dass alles was ich mache, perfekt ist. Aber geht das überhaupt? Nein! Es wird immer jemanden geben, der noch ein bisschen mehr kann, der es noch ein bisschen besser kann, der noch ein bisschen mehr weiß, ein bisschen mehr Erfahrung hat etc. Und das ist ok! Anstatt dieses Bild zu löschen, möchte ich es zum Anlass nehmen einmal aufzuzählen worauf es ankommt beziehungsweise wie ich dieses Chaturanga bei meinen Yogaschülerinnen verbessern würde.

Die Arme

  • Handflächen unter die Schulter
  • Arme beugen, sodass die Oberarme parallel zu deinem Oberkörper sind
  • rechter Winkel zwischen Ober- und Unterarm

Die Schultern

  • zieh die Schulterblätter zueinander
  • denk dir „Schulterblätter nach hinten-unten“

Der Rücken

  • aktiviere deine Rückenmuskulatur und mache dich fest wie ein Brett
  • der Rücken ist gerade und hängt weder durch (Hohlkreuz), noch macht er einen Buckel

Die Beine

  • die Po- und Oberschenkelmuskulatur sind aktiviert
  • die gesamten Beine sind eine feste Verlängerung des Rückens und bilden eine Linie

Das Mindset

  • Übung macht den Meister
  • keiner muss ein Chaturanga Dandasana (sofort) können
  • nutze Blöcke unter der Schulter – sie halten dich und du hast keine Angst zu fallen
  • übe zuerst eine Variation: Arme, Schultern und Rücken wie beschrieben, aber bringe die Knie zum Boden

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